Soziale Arbeit & psychosoziale Praxis (Arbeits- und Erfahrungsfelder)

Diese Seite gibt einen anonymisierten Überblick über meine praktische sozialarbeiterische und psychosoziale Tätigkeit in Krisen-, Migrations- und Marginalisierungskontexten. Aus Gründen des Schutzes der betreuten Personen sowie beteiligter Netzwerke werden keine Namen, Orte im Detail oder identifizierende Angaben genannt.

Die Darstellung versteht sich nicht als Fallbeschreibung, sondern als professioneller Erfahrungs- und Kompetenznachweis.


Aktuelle Tätigkeit: Arbeit mit vulnerablen Erwachsenen

Soziale Beratung & Begleitung in komplexen Problemlagen

Zielgruppe: Erwachsene mit mehrfachen Vulnerabilitäten

Kurzbeschreibung:
Aktuell arbeite ich mit Menschen, die von körperlichen, geistigen und/oder psychischen Beeinträchtigungen betroffen sind und sich häufig in mehrfachen sozialen Problemlagen befinden.

Typische Themen sind:

  • drohende oder bestehende Obdachlosigkeit
  • Straffälligkeit oder Kontakt mit dem Justizsystem
  • Konsum‑ und Abhängigkeitserfahrungen
  • eingeschränkter Zugang zu Hilfesystemen

Aufgaben und Schwerpunkte:

  • niedrigschwellige soziale Beratung
  • psychosoziale Begleitung und Stabilisierung
  • Unterstützung bei der Erschließung passender Hilfsangebote
  • Koordination und Vermittlung zwischen unterschiedlichen Institutionen
  • Stärkung von Selbstwirksamkeit und Teilhabe

LSBTIQ*‑Schutzarbeit & psychosoziale Begleitung

Schutzwohnung & individuelle Unterstützung

Rolle: Beratung, Begleitung, Vermittlung

Kurzbeschreibung:
Im Rahmen der Arbeit mit LSBTIQ*‑Personen war ich in Schutz‑ und Unterstützungsstrukturen eingebunden, die sich an Menschen richten, die aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität besonderer Gefährdung ausgesetzt sind.

Tätigkeitsfelder umfassten:

  • psychosoziale Beratung und Stabilisierung
  • alltagspraktische Begleitung (Behörden, Gesundheitsversorgung, soziale Orientierung)
  • Vermittlung zu spezialisierten Beratungs‑, Therapie‑ und Unterstützungsangeboten
  • Unterstützung bei Krisen, Diskriminierungserfahrungen und Trauma‑Folgen

Die Arbeit erfolgte ressourcenorientiert, parteilich und traumasensibel.


Humanitäre Unterstützung & Krisenintervention

Evakuierung und Nachsorge im Kontext Afghanistan (2021-2022)

Rolle: Koordination, Netzwerkaktivierung, psychosoziale Erstunterstützung (remote & vor Ort)

Kurzbeschreibung:
Im Kontext der Evakuierungen aus Afghanistan war ich in die zivilgesellschaftliche Unterstützung der sogenannten Kabul‑Luftbrücke eingebunden. Ein zentraler Teil meiner Tätigkeit bestand darin, internationale Netzwerke – insbesondere in Pakistan – zu aktivieren, um evakuierte Personen kurzfristig unterzubringen und abzusichern.

Zu den Aufgaben gehörten:

  • Organisation temporärer Unterbringung für evakuierte Personen in Drittstaaten
  • kontinuierliche Remote‑Unterstützung (niedrigschwellige Beratung, Orientierung, Stabilisierung)
  • psychosoziale Begleitung während Phasen hoher Unsicherheit (Warten, Statusklärung, Weiterreise)
  • Vorbereitung auf Ankunft und Übergang nach Europa

Nach der Einreise nach Deutschland:

  • Empfang und erste Orientierung für neu angekommene Personen
  • Unterstützung bei der Anbindung an Unterkünfte, Sprachkurse, Beratungsstellen und Hilfesysteme
  • Begleitende Unterstützung bei administrativen und alltagspraktischen Herausforderungen

Professioneller Ansatz

Meine sozialarbeiterische Praxis ist geprägt durch:

  • menschenrechtsbasierte Haltung
  • traumasensible und diskriminierungskritische Arbeit
  • intersektionale Perspektive auf Vulnerabilität
  • ressourcen‑ und lösungsorientiertes Vorgehen
  • klare ethische Grenzen, Vertraulichkeit und Schutz der Klient:innen

Hinweis: Details zu einzelnen Tätigkeiten, Zeiträumen oder Kontexten können bei berechtigtem Interesse in einem geschützten Rahmen erläutert werden.